-->

Budget 2011

Hauptthema der Gemeinderatssitzung vom 28.01.2011 war der Voranschlag 2011. Die Gemeindeschulden steigen. Mehr dazu hier.

Budget 2010

Hauptthema der ersten Gemeinderatssitzung vom 29.01.2010 war der Voranschlag 2010. Die Gemeindeschulden steigen. Der Bürgermeister denkt über Erhöhungen von Abgaben und Gebühren nach. Mehr dazu hier.

Wieviel ist genug?

Sollen unsere bezahlten Kommunalpolitiker auf das 13. und 14. Politikergehalt verzichten. Mehr dazu und eine Abstimmung zum Thema gibt's hier.

Der SCN satirisch umfragt

Der SCN hat sich in den letzten Jahren einen Namen als Veranstaltungsveranstalter gemacht. Dem zoll ich mit 2 Umfragen Tribut. Mehr dazu hier.

Definitionssache Landschaftspflege

Es gibt bei uns Bauern, die haben eine eigenwillige Interpretation von Landschaftspflege. Je weniger Vegetation am Ackerrand desto besser. Manche lösen das Problem indem sie die Breite des Ackerrands minimieren. Ich widme dieser Thematik im Rahmen der Überpflüger-Serie eine nichtsatirische Umfrage. Mehr dazu hier
Du hast genug von der Balogh-SPÖ, willst aber auch nicht (mehr) ÖVP wählen? Ich auch nicht.

Dienstag, 07. September 2010

Gemeinderatssitzung 10. September 2010 - Vorbericht

Höhepunkt der Sitzung wird der ÖVP-Antrag auf SENKUNG der Kanalgebühr sein.
Das wird sicher spannend.
Der Bereich Kanal ist ja hochprofitabel für die Gemeinde.
Es werden kein Rücklagen gebildet und die Kläranlagen in Nikitsch und Kr. Geresdorf sind Sanierungsfälle.
Es scheint als ob die Kosten für das Kanalnetz im Voranschlag den Einnahmen aus der Kanalgebühr "angepasst" werden. Die tatsächlichen Aufwendungen im Bereich Kanal sind dann meistens weit geringer.
Mit dem Profit aus dem Bereich Kanal "gestaltet" Bgm. Balogh.
Die ÖVP stellt also den Antrag auf Senkung der Kanalgebühr. Ich bin schon gespannt auf die Begründung. Ich glaube letzten Endes geht es um die Bildung von Rücklagen aus den Kanalgebühr- Einnahmen. Man wird sehen. Ich werde im Blog berichten.

Das hab ich am 8. Juli 2010 im Blog geschrieben:
"Wieso werden keine Rücklagen für Investitionen ins Kanalnetz und Kläranlage geschaffen? Wieso werden die gesamten Einnahmen aus der Kanalgebühr regelmäßig verpulvert? Zu Asphalt gemacht, zu Beton gemacht, zu Hinkelsteinen gemacht, zum 13. und 14. (Gemeindepolitiker-)Monatsgehalt gemacht, zu überzuckerten Subventionen gemacht ...? Der Kanalbetrieb ist "profitabel" für die Gemeinde. Da bleibt jedes Jahr viel über. Rücklagen werden aber keine gebildet."
Die Profitabiltät des Kanalgeschäfts ist aus dem Rechnungsabschluss ersichtlich. Den Rechnungsabschluss für das Jahr x findet man immer im Voranschlagsentwurf für das Jahr x+2.
Ich nehme seit Herbst 2007 Einsicht in die Vorschlagsentwürfe. Kanal war da immer "profitabel" für die Gemeinde. Rücklagen wurden nie gebildet. Mit dem Überschüssen kann man dann schön "gestalten" und dann verwundern Sätze von Bgm. Balogh wie "Die Gemeinde spart nicht, die Gemeinde arbeitet" auch nicht mehr.

Ein aussagekräftiges Beispiel:
Im Voranschlagsentwurf für das Jahr 2008 steht auch der Rechnungsabschluss für das Jahr 2006. Dort sieht man das die Einnahmen(Kanalbenützungsgebühr) im Bereich Abwasserbeseitigung. €118.000 betrugen. Die Ausgaben beliefen sich auf €63.000. Das ergibt einen Überschuss von €58.000. Rücklagen für zukünftige Investitionen im Kanalnetz wurden keine gebildet.
Noch ein aussagekräftiges Beispiel:

Ausgaben 2009 für Abwasserbeseitigung
Kategorie Kassen-Ist Voranschlag Differenz
Fahrzeuge 1.404 40.000 38.595
Betriebsaustattung über ATS 5.000 0 3.500 3.500
Instandhaltung von Wasser- und Kanalisationsanlagen 544 63.000 62.456
Entgelte für sonstige Leistungen 6.089 20.000 13.911
Gesamtausgaben 61.500 216.900 155.400
Meine Notizen vom März 2010. Anlicken und größer sehen!
In obiger Tabelle sieht man die vier Kostenposten mit der größten Differenz zwischen Voranschlag und tatsächlichen Ausgaben (=Kassen-Ist) und die tatsächlichen und vorangeschlagten Gesamtausgaben für das Jahr 2009. Das Kassen-Ist der Einnahmen (die tatsächlichen Einnahmen) aus der Abwasserbeseitigung betrugen 2009 € 158.811, darunter die Kanalbenützungsgebühren für  Nikitsch (62.335), Kr. Minihof (28.980) und Kr. Geresdorf (29.387).
Zieht man das Kassen-Ist der Ausgaben von dem Kassen-Ist der Einnahmen ab, bekommt man den Cash-Flow aus dem Bereich Abwasserbeseitigung für 2009.
2009 wurden also € 97.311 Cash im  Bereich Abwasserbeseitigung generiert.
Rücklagen wurde keine gebildet.
Wo ist das Geld hingekommen?
Schau mal in die Raika-Siedlung vorbei, vielleicht findest du es dort.
Das unnötige 13.und 14 Politikergehalt fällt mir da auch noch ein.
Unter einem Bgm. Toni Kuzmits, würd's so etwas nicht geben.
€ 97.311 Cash generiert.
Keine Rücklagen gebildet.
Und die Kläranlagen Nikitsch und Kr.Geresdorf sind Sanierungsfälle.
Was ist das für eine komische Politik?
Wie seriös ist das?
Bgm. Balogh meint es zahlt nicht aus Rücklagen bei dem derzeitigen historisch niedrigsten Zinsniveau zu bilden.
Klar, es ist ja viel schöner bei eventuell höherem Zinsniveau Kredite aufzunehmen.
Niemand weiß wie die Zinsen in 5 Jahren sein werden.
Da fallen mir 3 Worte ein:
EURIBOR-gekoppelte Kreditzinsen.
Ach ja, Kläranlagensanierungsfinanzierung fällt mir auch noch ein.
Tagesordnung 2010 09 10
Toni Kuzmić Let's change the system!
 
Web Statistics