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Budget 2011

Hauptthema der Gemeinderatssitzung vom 28.01.2011 war der Voranschlag 2011. Die Gemeindeschulden steigen. Mehr dazu hier.

Budget 2010

Hauptthema der ersten Gemeinderatssitzung vom 29.01.2010 war der Voranschlag 2010. Die Gemeindeschulden steigen. Der Bürgermeister denkt über Erhöhungen von Abgaben und Gebühren nach. Mehr dazu hier.

Wieviel ist genug?

Sollen unsere bezahlten Kommunalpolitiker auf das 13. und 14. Politikergehalt verzichten. Mehr dazu und eine Abstimmung zum Thema gibt's hier.

Der SCN satirisch umfragt

Der SCN hat sich in den letzten Jahren einen Namen als Veranstaltungsveranstalter gemacht. Dem zoll ich mit 2 Umfragen Tribut. Mehr dazu hier.

Definitionssache Landschaftspflege

Es gibt bei uns Bauern, die haben eine eigenwillige Interpretation von Landschaftspflege. Je weniger Vegetation am Ackerrand desto besser. Manche lösen das Problem indem sie die Breite des Ackerrands minimieren. Ich widme dieser Thematik im Rahmen der Überpflüger-Serie eine nichtsatirische Umfrage. Mehr dazu hier
Du hast genug von der Balogh-SPÖ, willst aber auch nicht (mehr) ÖVP wählen? Ich auch nicht.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Heizöl gegen Fernwärme - Das Finale

Wie tief müsste der Heizölpreis sinken, damit die Fernwärme wieder die teurere Beheizungsart als Heizöl wäre?

7000 Liter Heizöl × y €/Liter = € 3.420

y = 0,49

Also bei bei einen Heizölpreis von über 49 Cent ist die Fernwärme günstiger.
In obiger Gleichung hab ich der Einfachkeit halber angenommen, dass die Gemeinde kein Holz an die Fernwärme liefert und daher keine zusätzliche Gutschrift bekommt.
Trotzdem der Heizölpreis in letzter Zeit wieder gesunken ist, bleibt die Fernwärme die billigere Variante.

Načelnika izrazi / Bürgermeisterliche Mienen 2
Für was werden sich "Superhirn" Balogh
und seine SPÖ heute entscheiden?
Heizöl oder Hackschnitzel?

Die Sache gehört endlich auf die Tagesordnung. Das Thema wurde von Prawits am Ende der Sitzung vom 17.10.2008 angesprochen. Bgm. Balogh hat damals gesagt, dass er sich mit Prawits einmal "zusammensetzen werde" und sich die Sache genau anschauen werde.
Bei der Sitzung am 7.12.2008 war es nicht auf der Tagesordnung. Aus zeitlichen Gründen, da die ÖVP mit einer Sitzung am 19.12. rechnete.
In der Sitzung vom 31.01.2009 war dann keine Rede davon aber in der Sitzung vom 3. April 2009 hat Prawits angekündigt, dass die Frage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung, der heutigen, kommt. Endlich.
Bin schon gespannt was die Argumentationsgiganten der SPÖ so draufhaben werden.
Obige Gleichung zeigt, dass sich die Gemeinde bei einem Heizölpreis oberhalb von 49 Cent Geld erspart.
Und zwar VÖLLIG UNABHÄNGIG davon, ob die Gemeinde an die Fernwärme Holz liefert und auch unbhängig davon wie dieses Holz abgerechnet wird.

Nützt die Gemeinde ihr Lieferrecht aus und liefert 30t Holz an die Fernwärme senkt sich der "break-even"-Preis für Fernwärme wie folgt:

7000 Liter Heizöl × y €/Liter = € 3.420 - € 336 Gutschrift = € 3.084

y = 0,44

Also bei bei einen Heizölpreis von mehr als 44 Cent ist die Fernwärme günstiger.

Die Holzlieferungen an die Fernwärme sind eine seperate Angelegenheit. Ein Verknüpfung von Beheizungsart des Gemeindehauses mit den Abrechnungen der Holzlieferungen, wie von Bgm.Balogh in der Gemeinderatssitzumg vom 17.10.2008 angedeutet, entbehrt jeder Logik.
Das hat ihm bei der Sitzung keiner gesagt.
Ich konnte nichts sagen, da ich als Zuhörer nichts sagen darf. Was nicht heißt, dass man sich die Abrechnungen nicht näher anschauen kann.
Der Bürgermeister ist ja der Meinung, dass die Feuchtigkeitsabzüge der Fernwärme zu hoch sind.
(siehe links einen Auschnitt aus der SPÖ-Ortszeitung für Nikitsch vom Dez. 2008)

kup
Vorsichdahintrocknende Nikitscher Wert-
-schöpfung am Nikitscher Rübenplatz
(Symbolfoto vom 9.6.2009)

Im Jahr 2007 lieferete die Gemeinde Hackgut auf den Rübenlatz und wog es selbst ab. Ergenis: 63,77 Tonnen. Dort lag das Hackgut eine Zeit lang und trocknete so vor sich hin.Viele Wassermoleküle haben nicht auf den Bürgermeister gehört und haben sich in die Gasphase vertschüsst. Bevor das Hackgut dann in die Fernwärmeanlage transportiert wurde, wurde es noch einmal, diesmal von der Fernwärme selbst, abgewogen. Resultat: Die Masse reduzierte sich auf 59,51 Tonnen. Wasserverlust nennen das die Teilchenphysiker. Prawits hingegen meint "Schwund durch Trocknung". Wer wohl recht hat? In 16 Anhängerfuhren reiste das Hackgut dann in die Lagerhalle der Fernwärme. Von ca. jedem 3. Anhänger wurde eine Probe entnommen und der Feuchtigkeitsgrad gemessen. Ergebnis:Durchschnittlicher Feuchtigkeitgehalt der 59,51 Tonnen von 50%. Die Gemeinde hat also mehr als 50% Wasser geliefert. Keiner ist schuld. Ich erachte es als sinnlos mit Pflanzen über ihren Wassergehalt zu diskutieren. Bis zu einem Feuchtigkeitsgehalt von 28% gibt's keinen Abzug. Was darüber hinausgeht wird abgezogen. 5o-28=22. Es wurden also 22%punkte von 59,51 Tonnen abgezogen. Resultat: 46,42 Tonnen.

500euro

Übrigens: Die Gemeinde bekommt für jeden Hauptwohnsitzer jährlich ungefähr €500 vom Bund im Rahmen des Finanzausgleiches.

Werden €500 unnötig ausgegeben, ist das so als ob sich ein Hauptwohnsitzer abmeldet.
Werden €2.000 unnötig verheizt, ist das so als ob sich 4 Hauptwohnsitzer abmelden.
Werden €4.000 unnötig verheizt, ist das so als ob sich 8 Hauptwohnsitzer abmelden.

Den obigen Vergleich hat ÖVP-Gemeinderat Prawits, er ist auch Obmann der Fernwärme Nikitsch, in der Sitzung am 17.10.2008 ausgeteilt. 2008 hat die Gemeinde fürs Heizöl €1,038/L bezahlt. Der Einfachkeit halber wird angenommen, dass die gesamten 7000 Liter, die 2008 verbraucht wurden für €1.038/L eingekauft wurden. Es werden wohl 6000-7000 Liter gewesen sein, die für €1,038/L eingekauft worden sind. Wäre das Gemeindehaus 2008 mit Fernwärme beheizt worden, hätte sich die Gemeinde im Jahr 2008 laut obiger Kalkulation €3.846 erspart.

Am Dienstag dem 02.Juni.2009 wurden erneut ca 6,200 Liter Heizöl geliefert. Der tatsächliche Einkaufspreis und die Menge wird geheimgehalten. Vielleicht erfährt man es heute auf der Sitzung. Der Tagespreis laut Lagerhaus am 2.6.2009 betrug € 0,59/L inkl. Mwst. Damit ist die Fernwärme noch immer 17%punkte(€710) billiger als das Heizöl. (siehe oben den Vergleich für 2009) Der wahre Einkaufspreis wird wahrscheinlich aber ein paar Cent darunter liegen. Eine 50KW Übergabestation ist seit 1997 im Keller des Gemeindehauses montiert. Die Anschlussgebühren an die Genossenschaft wurden 1997 von der Gemeinde bezahlt. Die große Frage lautet: Wieviele Tausend Euro wurden seit 1997 sinnlos mit Heizöl verbrannt? Ich gehe davon aus, dass es Jahre gegeben hat wo das Heizöl billiger war als die Fernwärme. Dieser Chart zeigt jedoch, dass zumindest für die Jahre ab 2004 die Fernwärme die billigere Heizvariante gewesen wäre. Umso mehr als die Fernwärme ab 1.1.2008 ihre Preise erhöht hat. Das heißt: tiefere Breakeven-Preise für die Fernwärme vor 2008. Ich werd weiter recherchieren.

Mein Artikel vom 25.09.2008: Öl statt Fernwärme

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