Hauptthema der ersten Gemeinderatssitzung vom 29.01.2010 war der Voranschlag 2010. Die Gemeindeschulden steigen. Der Bürgermeister denkt über Erhöhungen von Abgaben und Gebühren nach.
Mehr dazu hier.
Wieviel ist genug?
Sollen unsere bezahlten Kommunalpolitiker auf das 13. und 14. Politikergehalt verzichten.
Mehr dazu und eine Abstimmung zum Thema gibt's hier.
Der SCN satirisch umfragt
Der SCN hat sich in den letzten Jahren einen Namen als Veranstaltungsveranstalter gemacht. Dem zoll ich mit 2 Umfragen Tribut.
Mehr dazu hier.
Definitionssache Landschaftspflege
Es gibt bei uns Bauern, die haben eine eigenwillige Interpretation von Landschaftspflege. Je weniger Vegetation am Ackerrand desto besser. Manche lösen das Problem indem sie die Breite des Ackerrands minimieren. Ich widme dieser Thematik im Rahmen der Überpflüger-Serie eine nichtsatirische Umfrage.
Mehr dazu hier
Du hast genug von der Balogh-SPÖ, willst aber auch nicht (mehr) ÖVP wählen?Ich auch nicht.
Das SeneCura Sozialzentrum in Nikitsch wird ausgebaut.
Aufgrund der großen Nachfrage, es gibt eine Warteliste, soll das Dachgeschoss ausgebaut werden.
Platz für 6 zusätzliche Betten soll geschaffen werden.
Es wird von 36 auf 42 Betten aufgestockt.
ORF Burgenland berichtete:
http://burgenland.orf.at/stories/443128/.
Der Ausbau soll € 500.000 kosten.
Er wird kreditfinanziert. Bei der PSK.
Die SPÖ hat beschlossen, dass die Gemeinde den Kredit für den Ausbau übernimmt.
Aber diesmal geht es nicht um ein Wohnbaudarlehen.
Die Gemeinde hat bereits den Bau des Sozialzentrums finanziert, weil Senecura keinen Anspruch auf Wohnbaudarlehen im Burgenland hatte, und hat aus diesem Bereich per Ende 2009 noch Schulden von € 3.013.000.(3 verschiedene Kredite). Das Gebäude des Sozialzentrums ist im Eigentum der Gemeinde. Senecura ist Betreiber und Mieter.
Die Kreditraten werden der Senecura als Mieten vorgeschrieben und bis jetzt wurde immer pünktlich bezahlt. Die letzte Rate aus dem PSK-Kredit ist 2031 fällig. Solange läuft der Kredit.
Nun soll der bestehende Kredit um € 500.000, bei unveränderter Laufzeit, aufgestockt werden.
Das Senecura Plegeheim in Nikitsch ist eine eigenständige GmbH und heißt offiziel so:
SeneCura Sozialzentrum Nikitsch PflegeheimbetriebsgmbH
Plegeheimbetriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung.
Die Haftung ist also beschränkt.
Wie sieht die Haftung in der GmbH aus?
Grundsätzlich haftet nur die Gesellschaft mit ihrem gesamten Gesellschaftsvermögen, d.h., es besteht keine direkte oder persönliche Haftung der Gesellschafter. Die Gesellschafter haften nur für die Aufbringung des im Gesellschaftsvertrag vereinbarten Stammkapitals. Die Geschäftsführer haben bei der Geschäftsführung die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes anzuwenden und haften der Gesellschaft, wenn sie ihre Obliegenheiten verletzen. Weiters haften sie den Gläubigern, wenn diesen durch die schuldhafte Verzögerung der Einleitung eines Insolvenzverfahrens ein Schaden entsteht. Darüber hinaus haften sie bis zur Höhe von Euro 4.000,- für die Anlaufkosten eines Insolvenzverfahrens. (Quelle: wko.at)
Wenn, wie immer wieder seitens der SPÖ betont wird, eh kein Risiko besteht sollen doch SPÖ Gemeinderäte, die das beschlossen haben, persönlich für die zusätzlichen
€ 500.000 haften.
2031 ist noch lange nicht da.
Wie hoch ist das Stammkapital der SeneCura Sozialzentrum Nikitsch PflegeheimbetriebsgmbH?
Senecura betreibt 35 Pflegeheim in Österreich .
Wieso kann Senecura den 6-Betten-Ausbau in Nikitsch nicht selber finanzieren.
Woanders stellen die ganze Pflegeheime auf ihre Kosten auf die grüne Wiese.
Aber bei uns ...
Verdammt, was läuft hier?
Werden zukünftige Kredite jetzt für die Gemeinde teurer wegen des nun ca. € 3.500.000 großen Senecura Kredits? Das Risiko ist öffentlich und abgecasht wird privat.
Wer würde da nicht in Nikitsch investieren?
Dafür gibt's kein "Tonkschän" Birgamasta.
Weil solche Deals sind nicht genial, sondern trivial.
Bist kein Wunderwuzzi, Birgamasta.
Das hätt ich auch geschafft.
Fazekas ebenfalls.
Brauchst da nix darauf einbilden.
Balogh-SPÖ ignoriert Bestandsvertrag
Vizebgm. Fazekas hat in der Sitzung und in seinem aktuellen Gemeindekurier darauf hingewiesen, dass es eine Bestandsvertrag zwischen Gemeinde und Senecura gibt, in dem sich Senecura verplichtet die Kosten für bauliche Änderungen und Adaptierungen des Pflegeheims selber zu tragen.
Wurde bzw. wird dieser Bestandsvertrag geändert?
Wenn ja, wissen wir was solche Verträge wert sind.
Nämlich maximal das Papier auf den sie stehen.
Wird nun die Gemeinde auch in Zukunft sämtliche bauliche Massnahmen im Senecura-Pflegeheim bis in alle Ewigkeit vorfinanzieren?
In Stegerbach, Rust und Frauenkirchen finanziert sich Senecura nahezu alles selber.
(Quelle: Gemeindekurier von ÖVP-Vizebgm.Fazekas)
Vielleicht haben die dortigen Bürgermeister besser verhandelt als unserer.
Interessant in diesem Zusammenhang ist der ORF-Bericht zum Ausbau des Pflegeheimes Frauenkirchen. Das Grundstück bekommt die Senecura dort von der Gemeinde. Den Ausbau finanziert dort die Senecura selber. Kosten 9 bis 10 Millionen Euro. http://burgenland.orf.at/stories/440750/
Bgm. Johann Balogh! Der Lack ist ab!!
Eine noch nie dagewesene Häufung von Großprojekten
In der Gemeinde Nikitsch sind folgende Projekte noch nicht fertiggestellt bzw in Planung:
Raikasiedlung Nikitsch(noch nicht fertig)
Rückhaltebecken Kr. Minihof (Bund und Land tragen 80% der Kosten)
Die Gemeinde hat momentan keine Rücklagen. Kr.Geresdorf plant im Jahr 2010 eine Rücklage von €142.000 zu bilden. Politik auf Pump ist keine Kunst.
Mit wie viel Millionen € Schulden will die Balogh-SPÖ in die nächste Gemeinderatswahl gehen?
Mit 5, mit 6 oder gar mit 7 Millionen?
Am 31.12.2009 hatte die Gemeinde €3.689.000 Schulden.
Verdammt.
Was ist das bloß für eine Politik?
Auf Kosten der Jugend.
Die Haupteinnahmequelle der Gemeinde sind die Ertragsanteile vom Bund.
Bis zum Finanzjahr 2008 wurden die Ertragsanteile mit der Anzahl der Hauptwohnsitzer laut Volkszählung 2001 berechnet. Da hatte die Gemeinde noch 1561 hauptgemeldete Einwohner. Für die Finanzjahre 2009 und 2010 gilt die Zahl der Hauptwohnsitzer laut Mini-Registerzählung vom 31.10.2008., nämlich 1454. Die Höhe der Ertragsanteile ist aber nicht nur eine Funktion der Einwohnerzahl, sondern u. a. auch der Steuereinnahmen des Bundes. Sinken diese, sinken auch die Ertragsanteile. Die nächste Mini-Registerzählung für die Finanzjahre 2011 und 2012 ist im Herbst 2010. Ertragsanteile Gemeinde Nikitsch
Voranschlag 2010: €711.600
Voranschlag 2009: €786.400
Rechnungsabschluss 2008: €888.487
Liebe Freunde und Sympathisanten. Hallo politische Gegner.
In 2 Jahren wird die heiße Phase der Wahlwerbung für die Gemeinderatswahl beginnen.
Da ich eine Ein-Mann Partei bin sind folgende Rationalisierungsmassnahmen notwendig um optimal vorbereitet in die Wahl zu gehen.
Ich werde ab jetzt nicht mehr jeden einzelnen Tagesoednungspunkt der Gemeindratssitzugen berichten.
Ich werde mich auf die interessanten konzentrieren.
Es wird nicht mehr alles zweisprachig publiziert.
Im kroatischen Blog werden vielmehr eigene Inhalte publiziert, die dann auch nicht ins Deutsche übersetzt werden.
In den nächsten Tagen erscheint ein Bericht über die von der Gemeinde vorfinanzierten 6 neuen Betten im Pflegeheim Senecura im Wert von ca. € 500.000.
Ich habe bis jetzt alle Gemeinderatssitzungen seit den letzten Wahlen im Oktober 2007 besucht.
Über die Sitzung vom April 2010 hab ich bis jetzt noch nichts geschrieben. Gewisse Dinge sind rechtlich sehr komplex. Ich ersuche um Verständnis. Auch nach den Rationalisierungsmaßnahmen bleibt der Arbeitsaufwand enorm.
mfG
Toni Kuzmits
P.S: Für jene die es nicht wissen. Ich hab 2007 als Ein-Mann-Truppe den Einzug um 4 Stimmen verpasst. Für mich war das Motivation die nächsten 5 Jahre durchzuziehen um gut vorbereitet in die Wahl 2012 zu gehen. Meine Wahlkampagne 2007 hat nur 11 Tage gedauert und verlief suboptimal. Für 2012 nehm ich mir mehr Zeit :-) Es ist irgendwie eine Notwehraktion. Noch ist Nikitsch nicht in roter Hand, in der Hand der Balogh-SPÖ. 12:9 für die SPÖ im Gemeinderat schaut nach mehr aus als es ist.(mehr dazu in der Zukunft hier im Blog)
2012 wird Nikitsch eine Rekordverschuldung haben.
Auf Pump gestalten ist trivial. Das kann jeder.
Auf Pump ein Projekt nach dem anderen durchziehen ist trivial. Das ist keine Leistung.
Geld ausgeben, das man nicht hat, ist trivial.
Zurückzahlen wird es die heutige Jugend.
Tonkschän Bürgemeister.Tonkschän Gemeinderat.
Die Raika-Siedlung ist ein SPÖ-ÖVP Gemeinschaftsprojekt.
Ohne Kosteschätzung wurde es in Agriff genommen.
Es wurde auch nicht ernsthaft ausgelotet wie hoch der Bedarf an Bauplätzen in der Nikitscher/Minihofer Jugend ist.
Man hat einfach 35 neue Bauplätze in die Landschaft gestellt.
Gesamtkosten: mehr als € 1.000.000? Leicht möglich.
Just like that. Auf Pump finanziert.
Keiner der 21 SPÖ und ÖVP Gemeinderäte hat da was dagegen gehabt.
Beschlossen und tschüss.
Wenn jetzt die ÖVP etwas kritisches zur Raika-Siedlung fragt oder sagt, kontert SPÖ-Bgm. Balogh reflexartig sinngemäß: "Ihr hobt des jo mitbeschlossen. Ojso bitte."
Klar, er wär ja blöd, wenn er das nicht betonen würde.
Wir haben stetig sinkende Bevölkerungszahlen bei steigender Verschuldung.
Man sollte die Gemeinde mit gesunden Finanzen an die jüngeren Generation "übergeben".
Wieso wurden keine Rücklagen für Investitionen ins Kanalnetz und Kläranlage geschaffen?
Wieso wurde die gesamten Einnahmen aus der Kanalgebühr regelmäßig verpulvert? Zu Asphalt gemacht, zu Beton gemacht, zu Hinkelsteinen gemacht, zum 13. und 14. Monatsgehalt(siehe unten) gemacht, zu überzuckerten Subventionen gemacht ...?
Der Kanalbetrieb ist "profitabel" für die Gemeinde.
Da bleibt jedes Jahr viel über.
Rücklagen werden aber keine gebildet.
Das Geld geht für Bgm.Balogh's Gestaltungdrang drauf und wird in anderen Bereichen verpulvert.
Wieso verzichten unsere Gemeindepolitiker nicht auf ihr 13. und 14. Politikergehalt? Wieviel ist genug?
Wieso wird das Geld, das wir vom Land als Sonderzahlung für sinkende Bevölkerungszahlen bekommen, reflexartig zu Asphalt gemacht? (mehr dazu in der Zukunft hier Blog)
Wieso haften nicht die Gemeinderäte für die Senecura-Kredite, die sie beschlossen haben mit ihrem Privatvermögen wenn, wie immer wieder betont wird, eh kein Risiko besteht? (mehr dazu in der Zukunft hier im Blog)
Noch ein Tipp an Bgm. Balogh: Erhöh die Grundsteuer und Kanalgebühr nicht!
Die Haupteinnahmequelle der Gemeinde sind die Ertragsanteile vom Bund.
Bis zum Finanzjahr 2008 wurden die Ertragsanteile mit der Anzahl der Hauptwohnsitzer laut Volkszählung 2001 berechnet. Da hatte die Gemeinde noch 1561 hauptgemeldete Einwohner. Für die Finanzjahre 2009 und 2010 gilt die Zahl der Hauptwohnsitzer laut Mini-Registerzählung vom 31.10.2008., nämlich 1454. Die Höhe der Ertragsanteile ist aber nicht nur eine Funktion der Einwohnerzahl, sondern u. a. auch der Steuereinnahmen des Bundes. Sinken diese, sinken auch die Ertragsanteile. Die nächste Mini-Registerzählung für die Finanzjahre 2011 und 2012 ist im Herbst 2010. Ertragsanteile Gemeinde Nikitsch
Voranschlag 2010: €711.600
Voranschlag 2009: €786.400
Rechnungsabschluss 2008: €888.487
"Rücklagen werden u.a. gebildet, um beim unvorhergesehenen Auftauchen einer größeren finanziellen
Verpflichtung das Haushaltsgleichgewicht nicht zu gefährden bzw. um die Aufnahme
von Darlehen zur Bedeckung von außerordentlichen Ausgaben zu vermeiden. Die
Rücklagen sind bis zu ihrer Verwendung sicher und Ertrag bringend anzulegen (Sparbuch
oder festverzinslich Wertpapiere)." schreibt Ernst Wild im Grundseminar Haushaltsrecht 2007.
SPÖ-Bgm. Balogh möchte keine Rücklagen bilden, und begründet das mit den dem niegrigen Zinsniveau. Er sieht Rücklagen als Investment. Sehr seltsam. Als die Zinsen höher waren hat er auch keine Rücklagen gebildet. Nur in Hochzinsphasen Rücklagen zu bilden ist nicht logisch. Denn wenn man gerade in einer Hochzinsphase eine höheren Finanzierungsbedarf hat, ist man gezwungen eine Kredit mit hohen Zinsen aufzunehmen. Keiner weiß wie lange die EZB den Diskontsatz bei 1% beibehält. Zieht die Inflation wieder an, geht's wieder aufwärts. Balogh hat mir mal, angesprochen auf fehlende Rücklagen, gesagt: Die Gemeinde spart nicht, die Gemeinde arbeitet. Die bürgerListe sagt:Die Gemeinde arbeitet, bei fallender Bevölkerungszahl, immer mehr auf Pump, weil Balogh nie gespart hat und ein Faible für (nicht immer notwendige) Groß1- und Kleinprojekte2 hat.1 z.B. Raika-Siedlung;
2 z.B. Hinkelsteine via a vis von Raika
Oberschützen stellt den Vorschlagsentwurf ins Internet. Das könnte Nikitsch auch tun. Oder hat da wer Geheimnisse?
Fazekas(ÖVP) beklagt sich bei Klemen (SPÖ) warum Geresdorf nichts für die Renovierung des Nikitscher Gemeindeamtes zahlt. Klemen dreht dann wieder mächtig auf. Selbstironisch. 20100129 Franz vs. Franz by Radio Free Filež
No life for you in this red town, our town, ex-your town.
Hubert Domnanović(ÖVP) sagt Bgm Balogh(SPÖ), dass er nichts gegen ihn hat. Balogh glaubt ihm nicht. Hubert D. beklagt dann, dass die SPÖ die ÖVP nicht leben lässt. Politisch nehm ich an. Dann bringt Franz Deuts(SPÖ) die Nikitscher Politik auf den Punkt.Mit einen kurzen Frage.
2010 01 29 Leben lassen (Hubert D. vs Franz D.) by Radio Free Filež
In den Aussendungen des SPÖ-Bürgermeisters Balogh und des ÖVP-Vizebürgermeisters Fazekas zur vergangenen Gemeinderatssitzung werden die Gemeindeschulden nicht erwähnt. Warum eigentlich nicht?
Gemeindeschulden
31.12.2010
31.12.2009
31.12.2008
Nikitsch (Dorf) ohne Senecura-Schulden
444
148
Nikitsch (Dorf) mit Senecura-Schulden
3457
3214
Kroatisch Minihof
171
173
Kroatisch Geresdorf
60
67
Großgemeinde Nikitsch ohne Senecura
über 1000*
675
387
Senecura
unter 3000*
3013
3067
Großgemeinde Nikitsch mit Senecura
4042*
3689
3458
alle Beträge in Tausendern; * Schätzung der Gemeindeverwaltung unter der Annahme, dass die für 2010 budgetierten Kredite von €250.000 für das Rückstaubecken Kr.Minihof und 200.000 für die Raika-Siedlung in Nikitsch zur Gänze ausgeschöpft werden; Die Kosten für das Rückstaubecken werden zu einem Großteil von Bund(40%) und Land(40%) nach Fertigstellung rückerstattet, müssen aber durch die Gemeinde zunächst vorfinanziert werden.Der Schuldenanstieg im Jahr 2009 erklärt sich durch die Darlehensaufnahme von €300.000 für die Kanalisation in der Raikasiedlung
bürgerListe fordert verpflichtende Kostenschätzungen bei allen Großprojekten
Die Schulden werden 2011 weiter steigen. Die Raika-Siedlung ist wird noch nicht fertig sein und die Sanierung der Kläranlagen Nikitsch und Kr.Geresdorf (eventuell statt Sanierung Anschluß an Kläranlage Nikitsch oder Lutzmannsburg) wird beginnen. In Kroatisch Geresdorf wird in den nächsten Jahren ein neues "Gemeinde-/Kommunikationszentrum" errichtet. 2010 werden dafür €15.000 budgetiert. Immerhin plant Kr. Geresdorf 2010 eine Rücklage von €142.000 zu bilden und steht mit bloß € 60.000 Schulden verglichen mit Nikitsch(Dorf) finanziell gut da. Wie kann Kr.Geresdorf €142.000 in nur einem Jahr zurücklegen? Es bekommt die Bundes- und Landessubvention für das Rückstaubecken zurückbezahlt, welches zunächst von Kr.Geresdorf allein vorfinanziert wurde. Dennoch sollte Ortsvorsteher Klemen bzw. Bgm Balogh öffentlich die ungefähren Gesamtkosten für das Projekt bekanntgeben. In Relation zur Größe von Kr. Geresdorf ist das ein Großprojekt. Jeder Häuslbauer weiß ungefähr was sein Haus kosten wird. Transparenz ist also angesagt. Natürlich stellt sich bei einem Gemeindezentrum nicht die Rentabilitätsfrage.Wenn sich die geschätzen Kosten in einem vernünftigen Rahmen bewegen kann man so ein Projekt in Angriff nehmen.
Bei der Raika-Siedlung verhält es sich anders.
Eigentlich ein Spekulationgeschäft
Die Raika-Siedlung ist ein Investment des Dorfes Nikitsch um in Zukunft mehr Ertragsanteile aus dem Finanzausgleich des Bundes durch die in der Siedlung hauptgemeldeten BürgerInnen zu lukrieren. Pro Haus muss zumindest eine Person 20 Jahre hauptgemeldet sein. Bei 35 Grundstücken geht es um minimal 35 neue Hauptgemeldete. Hier stellt sich die Frage der Rentabilität bzw. der Dauer der Amortisation/Refinanzierung sehr wohl. Um diese Frage zu beantworten braucht es einerseits eine Kostenschätzung des Projekts und ein Schätzung der Einnahmen aus dem Projekt (= Ertragssanteile für Hauptwohnsitzer.)
Mit einer Kostenschätzuing +/- Schwankungsbetrag und verschiedenen Annahmen der Zahl der neuen Hauptwohnsitzer hätte man verschiedene Szenarien durchrechnen können. Dann hätte man eine quantitative Grundlage für eine Entscheidung gehabt.
Qualitative Verklärungen von Ertragsanteilen trüben den Blick auf das naheliegende: finanzmathematische Berechnungen.
Das haben SPÖ und ÖVP verabsäumt.Ob sich die Raikasiedlung jemals durch Ertragsanteile refinanziert/amortisiert ist eine offene Frage. Keineswegs behaupte ich, dass sie nicht refinanzierbar sei. Das Fazit als Frage: Was unterscheidet eigentlich das Projekt Raikasiedlung von einem Spekulationsgeschäft?
Sanierungsbedarf bei Kläranlagen und "Betreutes Wohnen"
Nikitsch und Kr. Minihof gehen ohne Rücklagen in die Sanierung ihrer Kläranlage. Außerdem plant Bürgermeister Balogh bereits ein weiteres Großprojekt in Nikitsch obwohl eines, die Raika-Siedlung, noch nicht fertig ist und ein anderes, die Sanierung der Kläranlage, 2011 in Angriff genommen werden muss, ohne die Bevölkerung über die geschätzen Kosten für die Gemeinde zu informieren: Wohnungen für "Betreutes Wohnen". Allein für den "Start" des Projektes wurden mit Stimmen der SPÖ und der ÖVP Kr.Minihof und Kr. Geresdorf €15.000 im Jahr 2010 budgetiert. Wieviel kommt da noch? Keiner im Gemeinderat hat da nachgehakt. Die bürgerListe ist gegen dieses Projekt, solange Bgm. Balogh nicht mit einer Kostenschätzung aufwarten kann und öffentlich sagt bzw. mitteilt in welcher Form und welchem Ausmaß die Gemeinde an diesem Projekt beteiligt ist. Dann hat man eine Grundlage für eine fundierte Entscheidung. Natürlich ist "betreutes Wohnen" eine sinnvolle Einrichtung, aber ohne Kostenschätzung lehnt die bürgerListe dieses Projekt ab.
Das muss man, bei dieser Lage der Gemeindefinanzen und der erwarteten Entwicklung der Einnahmen(stagnierend) und Ausgaben (stark ansteigend) in den nächsten Jahren.
Bgm. Balogh kann bis heute nicht die geschätzten Kosten der Raikasiedlung, welche einstimmig von SPÖ und ÖVP Anfang 2007 beschlossen wurde, nennen. Das ist unseriös. Natürlich kann man man so etwas schätzen lassen. Wenn man will. Die Kosten des Anschlusses der Sportlerkabinen ans Nikitscher Kanalnetz hat Bgm. Balogh auch schätzen lassen. Freilich war die Schätzung dort ausschlaggebend für die Höhe der Subvention seitens der Gemeinde für den SC Nikitsch, dessen Obmann Bgm. Balogh ist. Für die Sanierung der Kläranlage/n wird Bgm. Balogh auch eine Kostenschätzung machen lassen.
Erhöhung von kommunalen Abgaben und Gebühren?
Bittet Bgm. Balogh die Bürger zur Kasse damit sie seine Großprojekte, wie z. B. die Raikasiedlung, finanzieren?
Die Gemeinde nimmt momentan jährlich ca. €120.000 an Kanalgebühren und ca €.85.000 an Grundsteuer ein.
Bgm. Balogh denkt also laut über Erhöhungen von Abgaben und Gebühren nach.
Das haben wir also von fast 20 Jahren Johann Balogh. Rekordverschuldung bei weiterhin fallenden Einwohnerzahlen und jetzt geplante Abgabenerhöhungen. Das kommt davon wenn man ein Projekt nach dem anderen durchzieht ohne im einzelnen dessen Sinnhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit zu überprüfen.
"Jez pass auf, wennst wos soxt daun ..."
Kläranlagensanierung ohne Rücklagen by Radio Free Filež
Bgm. Balogh wird wenn es so weit ist sagen was die Kläranlage kosten wird und wie sie finanziert werden wird. Wir sollen das sein Sorge sein lassen. Er wird im Gegensatz zur Raikasiedlung ein Kostenschätzung präsentieren.
Er budgetiert nur die Planungskosten für 2010.
Hört euch die Audiosequenz unten an. Hier offenbart sich Baloghs Auffasung wie Großprojekte im Dorf Nikitsch finanziert werden.
Man legt jahre- und jahrzehntelang kein Geld für Investition zurück, konkret im Bereich Kanal, obwohl diese absehbar sind, sondern verbrennt alles bis zum letzten Cent. Wenn dann investiert werden muss, werden Riesenkredite aufgenommen und die junge Generation verstärkt mit Zahlung der Annuitäten (Tilgung plus Zinsen) belastet. Das Nennen der Kostenschätzung und die Ankündigung der Kreditfinanzierung wird als große Politleisung verkauft. Es folgen Eigenlob und Selbsthuldigung. Man kan es auch Selbstüberschätzung nennen, oder Realitätsverlust, oder Abhängigkeit vom Leitzins der EZB. Sollte die Europäische Zentralbank die Zinsen erhöhen, erhöhen sich auch die Zinszahlungen für Euribor-gekoppelte Kredite, wie zum Beispiel den Kredit für den Kanal in der Raikasiedlung.
Bgm. Balogh rechtfertigt mit grotesken Argumenten (niedrige Zinsen) die Nichtbildung von Rücklagen. Verbrennt Privatmann Johann Balogh auch jedes Jahr alles bis zum letzten Cent nur weil die Zinsen niedrig sind? Im übrigen sei erwähnt, dass in Nikitsch und Kr. Minihof auch zu Zeiten höherer Zinsen keine Rücklagen gebildet wurden.
"Totes Kapital"
Das Beispiel Strem sollte uns als abschreckendes Beispiel dienen. Dort wurden Kanalgebühren um 33% und Grundsteuer um 22% erhöht, weil die Gemeinde von unfähigen Dorfpolitikern finanziell gegen die Wand gefahren wurde. Es ist nicht unüblich, dass ein Teil der Kanalgebühren rückgelegt werden für den Fall von größeren Investitionen im Kanalnetz und Kläranlagen. Rücklagen? Nicht mit Bgm. Balogh. Rücklagen sind "totes Kapital" für ihn. Er tut ja so gern gestalten. Sein Fetisch sind die Ertragsanteile. Da wird nicht lange gefackelt. Da wird gebaut. Die Berechnung wieviel denn dann letztendlich so ein Ertragsanteil der Gemeinde kostet, wird verdrängt und als unkalkulierbar hingestellt. Architekt Matthias Szauer, Planer der Raikasiedlung und Freund des Bürgermeisters, hat im ORF gesagt, dass die Raikasiedlung gebaut wird damit Nikitsch nicht ausstirbt. Das ist also die Rechtfertigung der Raikasiedlung.
Totes Kapital by Radio Free Filež
Die ÖVP hat die rücklagenlose "spend-it-all" Politik von Bgm. Balogh uns seiner Vasallentruppe jahrelang mitgetragen/geduldet. Bis zur letzten Sitzung. Da hat die ÖVP-Nikitsch das Budget wegen zu geringer Budgetierung für ein Zukunftsprojekt(Kläranlage)abgelehnt. Die ÖVP-Gemeinderäte aus Geresdorf und Minihof sahen nicht über ihren Dorfhorizont hinaus und stimmten brav mit der Balogh-SPÖ.
Eine noch nie dagewesene Häufung von Großprojekten
In der Gemeinde Nikitsch sind folgende Projekte noch nicht fertiggestellt bzw in Planung:
Raikasiedlung Nikitsch(noch lange nicht fertig)
Rückhaltebecken Kr. Minihof (Bund und Land tragen 80% der Kosten)
Die Gemeinde hat momentan keine Rücklagen. Kr.Geresdorf plant im Jahr 2010 eine Rücklage von €142.000 zu bilden. Politik auf Pump ist keine Kunst.
Politiker sollen auch bei sich selbst sparen
Die Gemeindepolitiker sollen doch bei sich selbst sparen und aufs 13.und 14. Politikergehalt verzichten. Selbst dann würden sie noch 26 Monatsgehälter bekommen. Habt ihr gewußt, dass die Gemeinde Ertragsanteile für 1454 (Zählung 2008) hauptgemeldete Einwohner bekommt, die Gemeindepolitiker aber laut Volkszählung 2001 bezahlt werden (1561 Einwohnwer). Dadurch fallen sie in die Gehaltsstufe 1501-2000 Einwohner, statt 1001-1500.
Das ist leider alles legal.
Momentan kosten uns die Gemeindepoklitiker €77.505,4 im Jahr.
Würden sie aufs 13. und 14 Politikergehalt verzichten beliefen die Gesamtkosten auf €66433,2 (Ersparnis für Gemeinde: 11072,2 im Jahr).
Würden sie außerdem nach der Einwohnerzahl von 2008 bezahlt kämen noch einmal
€6643,32 Ersparnis hinzu und die Gesamtkosten für unsere Gemeindepolitiker würden nur mehr €59789,88 ausmachen. Insgesamt ergäbe das eine Ersparnis von €17715,52 pro Jahr. Unterrabnitz geht noch einen Schritt weiter und verzichtet auf einen Ortsvorsteher. So etwas fordere ich nicht. Aber eine gleichmäßige Gehaltskürzung für alle Gemeindpolitiker ist angemessen.
Politikergehälter kürzen statt Gebühren erhöhen
Keine Pseudomieten mehr für die Veranstaltungshalle
SCN hat 2009 9mal "Miete" "bezahlt" by Radio Free Filež
Ortsansässige Vereine bekommen die Miete (€100 pro Tag) im nächsten Jahr als Subvention refundiert. Das wurde seinerzeit auf Vorschlag von ÖVP Vizebürgmeister Fazekas beschlossen.
Die bürgerListe schlägt folgendes Modell vor.
1.Tag: €100 (refundierbar)
2.Tag: €100 (nicht refundierbar)
3.Tag: €150 (nicht refundierbar)
ab 4.Tag: €200 (nicht refundierbar)
Subventionen an Dorfvereine an Bedingungen knüpfen
Der SC Nikitsch, Veranstaltungseuropameister, kann in der Veranstaltungshalle gratis abfeiern ohne auch nur einen Cent Miete zu zahlen und generiert Berge von Cash damit. Bgm. Balogh ist auch Obmann des SCN. Doch was hat die Gemeinde davon? Was hat die Gemeinde davon wenn sich der SCN viele bezahlte Fussballer(Legionäre) leistet um dann doch nur in der untersten Spielklasse herumzudümpeln. Dorfvereinen die für viel Geld ständig ortsfremde Spieler, Sänger oder was auch immer engagieren sollte man die Subventionen seites der Gemeinde streichen. Die haben offensichtlich zu viel Geld. Das Wettrüsten von Dorfvereinen im Fussball generell ist sowieso zu hinterfragen. Wenn man nicht genug Spieler für Kampfmannschaft und Reserve hat, dann stellt man halt nur die Kampfmannschaft auf. Mit einheimischen Spielern. Aber das ist Sache des BFV. Fazit: Offensichtlich hatte für Bgm. Balogh die Veranstaltungshalle (errichtet 2004/5) höhere Priorität als die Sanierung der Kläranlage. Es ist ja nicht so, dass der Sanierungsbedarf der Kläreinlage plötzlich 2009 aufgetaucht ist.
Fazekas begründet die Ablehnung des Budgets durch die Nikitscher ÖVP
Die ÖVP Nikitsch stimmte dem Budget 2010 nicht zu weil sie im Jahr für die Kläranlage Nikitsch €23.000 mehr veranschlagen wollte als die SPÖ. Die Kläranlage muß laut Bescheid der BH Oberpullendorf vom vom 20.02.2009 saniert werden. Ohne Sanierung dürfen Fäkalabwässer der Raikasiedlung nicht ins Ortskanalnetz reingeleitet werden.
Hier die Unterschiede in den Vorschlägen der beiden Großparteien:
SPÖ-Bürgermeister Balogh hat bei der Sitzung des Gemeindevorstandes am 14.10.2010 überraschend angekündigt, dass das Gemeindehaus in Nikitsch in Zukunft mit Fernwärme beheizt wird.
Die SPÖ hat das jahrelang blockiert.
Ich hab das Thema im September 2008 hier im Blog das erste Mal thematisiert, nachdem mich Hannes Prawits (ÖVP und Obmann der Fernwärme) im Sommer 2008 beim Wirten darauf aufmerksam gemacht hatte.
Hannes Prawits hat das Thema dann später in den Gemeiderat gebracht.
Hier sind alle meine Artikel zum Thema Fernwärme aufgelistet.
Zum Abschluss noch eine historische Schlagzeile aus dem Blog vom Juni 2009:
Ideologie statt Logik
Das Gemeindehaus wird weiterhin mit Heizöl beheizt. SPÖ-Bürgermeister Balogh meint es wäre nicht fair jetzt, wo der Ölpreis hoch ist, die Umstellung auf Fernwärme zu verlangen. Ich hab mir seine Gemeindeinformation vom Juni 356 mal durchgelesen und erkenne in seiner Argumentation bloß Ideologie aber keine Logik.
Mehr dazu hier
In den vergangenen Monaten haben mich einige gefragt warum sie keinen Newsletter mehr bekommen würden.
Der Grund ist, dass ich seit 22.08.2009 keinen mehr weggeschickt habe.
Es gibt ab sofort einen neuen Newsletter-Service der bürgerListe.
Er nennt sich newsletter unlimited.
Das heißt es wird weiterhin dem großen newsletter (newsletter XL) geben der ca. 3mal im Jahr erscheint, wo auf die interessantesten Artikel der vergangenen Monate hingewiesen wird und den alle bekommen, die auf meiner Mailingliste sind.
Der newsletter unlimited (unlimited=unbegrenzt) wird immer dann verschickt, wenn ein Eintrag im Blog fertig ist.Den muß man allerdings bestellen. Wenn du newsletter unlimited bestellst, bekommst du auch die Tagesordnungen der Gemeinderatssitzungen immer ein bis drei Tage vor der Sitzung.
Newsletter unlimited kannst du bestellen indem du eine Email
an tonikuzmits-newsletter@yahoo.com
mit dem Betreff "alles" schickst.
Der Blog wird optimal dargestellt mit Firefox, Safari, Opera und Chrome.
Mit alten Internet Explorer Browsern allerdings gibt's Probleme.
So wird dieser Blogeintrag mit Internet Explorer 6 völlig entstellt: http://bit.ly/schulden_steigen
Liegt nicht an mir.
Eine IE8/XP Kombination funktioniert bei mir.
IE7 hab ich noch nicht getestet.
Fehlermeldungen bitte per email an mich.
tonikuzmits-fehler@yahoo.com
IE versteht CSS nicht so gut wie die anderen.
Aber Microsoft is' ja 'ne kleine Firma und deswegen werden wir ihr das nicht übel nehmen.
IE6 stammt aus dem Jahr 2001. Wikipedia schreibt dazu: "As of January 29, 2010, Google announced it will begin phasing out support for Internet Explorer 6 web browser. Beginning March 1, 2010, Google's Web based applications and services will stop working well with Internet Explorer 6. YouTube announced that it will no longer support IE6 beginning on March 13, 2010. Toni Kuzmić, Kneekitch's top-blogger stopped IE6 support on March 31, 2010."
Bitte bei der Abstimmung unten nur teilnehmen, wenn du auch das Wahlrecht in der Großgemeinde Nikitsch hast. Die Abstimmung musste am 10-03.2009 wegen Rechtschreibfehler im ursprünglichen Fragetext neu gestartet werden, weil bei einer laufenden Abstimmung nix mehr geändert werden kann.
Seit 13.12.2008 wird hier gezählt.
Jeder Zähler zählt halt anders:-)
Macht ja nix. Is' ja eh ohne Gewähr.
Teil des Blogs werden mit veralteten Browsern, wie z.B. Internet Explorer 6 fehlerhaft dargestellt. IE6 stammt aus dem Jahr 2001. Wikipedia schreibt dazu: "As of January 29, 2010, Google announced it will begin phasing out support for Internet Explorer 6 web browser. Beginning March 1, 2010, Google's Web based applications and services will stop working well with Internet Explorer 6. YouTube announced that it will no longer support IE6 beginning on March 13, 2010. Toni Kuzmic, Kneekitch's top-blogger stopped IE6 support on March 31, 2010."